Śrīla Prabhupādas Ritvik-Anweisung

Śrīla Prabhupādas schriftliche Anweisung
– als Ritvik-Stellvertreter des Ācāryas zu handeln –

Originalbrief vom 9. Juli 1977
Brief an: Alle GBC-Mitglieder und alle Tempelpräsidenten

Śrīla Prabhupādas Ritvik-Anweisung bezieht sich auf Seinen Brief (vom 9. Juli 1977) der an alle ISKCON Tempelpräsidenten weltweit versendet wurde, mit der Anweisung wie zukünftige Einweihungen in ISKCON stattfinden sollen.

ISKCON–INTERNATIONALE GESELLSCHAFT FÜR KRISHNA-BEWUSSTSEIN
Gründer-Acharya: Seine Göttliche Gnade A.C. Bhaktivedanta Swami Prabhupada
Vrindavan, 9. Juli 1977

Letter July9th Ritvik-AnweisungAn alle GBC-Mitglieder und Tempelpräsidenten

Sehr geehrte Maharajas and Prabhus,
Bitte akzeptiert meine bescheidenen Ehrerbietungen zu euren Füßen.

Als vor kurzem alle GBC-Mitglieder mit Seiner Göttlichen Gnade in Vrndavana waren, hatte Srila Prabhupada angedeutet, daß Er bald einige Seiner Senior-Schüler dazu bestimmen würde, als Ritvik-Repräsentant des Acaryas zu fungieren, um Einweihungen, sowohl Erst- als auch Zweiteinweihung, durchzuführen. Seine Göttliche Gnade hat bisher 11 Schüler genannt, die in dieser Hinsicht tätig werden sollen:

Seine Heiligkeit Kirtanananda Swami
Seine Heiligkeit Satsvarupa das Gosvami
Seine Heiligkeit Jayapataka Swami
Seine Heiligkeit Tamal Krsna Gosvami
Seine Heiligkeit Hrdayananda Gosvami
Seine Heiligkeit Bhavananda Gosvami
Seine Heiligkeit Hamsadutta Swami
Seine Heiligkeit Ramesvara Swami
Seine Heiligkeit Harikesa Swami
Seine Gnade Bhagavan das Adhikari
Seine Gnade Jayatirtha das Adhikari

In der Vergangenheit haben die Tempelpräsidenten Srila Prabhupada geschrieben und die Einweihung eines bestimmten Devotees vorgeschlagen. Da Srila Prabhupada nun die erwähnten Repräsentanten ernannt hat, können die Tempelpräsidenten von nun an, ihre Vorschläge für Erst- und Zweiteinweihungen an denjenigen der elf Repräsentanten schicken, der ihrem Tempel am nächsten ist. Nachdem diese Repräsentanten die Vorschläge überdacht haben, dürfen sie den Devotee als einen eingeweihten Schüler Srila Prabhupads akzeptieren, indem sie ihm einen spirituellen Namen geben, oder, im Fall von Zweiteinweihung, indem sie auf der Gayatri-Schnur chanten, genau wie es Srila Prabhupada getan hat.

Die neu eingeweihten Anhänger sind Schüler Seiner Göttlichen Gnade A.C. Bhaktivedanta Swami Prabhupada, die oben genannten 11 Senior-Schüler handeln als Seine Repräsentanten. Nachdem der Tempelpräsident von den Repräsentanten einen Brief mit dem spirituellen Namen bzw. der Schnur erhalten hat, kann er dann ein Feuer-yajna im Tempel durchführen, wie dies auch bisher praktiziert wurde.

Der Name des neu eingeweihten Schülers sollte vom Repräsentanten, der diesen akzeptiert hat, an Srila Prabhupada geschickt werden, damit er in das Buch mit den Namen der eingeweihten Schüler Seiner Göttlichen Gnade eingetragen werden kann.

Hoffe, daß ihr alle gesund seid.
Euer Diener, Tamala Krsna Gosvami
Sekretär von Srila Prabhupada

Bestätigt:(gezeichnet) A.C. Bhaktivedanta Swami
(Prabhupadas Unterschrift erscheint auf dem Original)


Hinweis: Obiges Dokument ist der originale Brief vom 9. Juli 1977 geschrieben von Seiner Göttlichen Gnade Srila Prabhupada, sein originales unterschriebenes und bestätigtes Dokument zur Ernennung einiger Seiner Senior-Schüler, um als Ritvik-Repräsentant des Ācāryas zu handeln.



Analyse von Śrīla Prabhupādas Ritvik-Ernennung

– direktes Verständnis und Schlußfolgerung –

Dies ist die endgültige Verlautbarung an alle Tempelpräsidenten und GBC-Mitglieder zum Thema zukünftiger Einweihungen / Gurus in ISKCON, nachdem Śrīla Prabhupāda seinen Körper verläßt. Diese Anweisungen wurden nach mehreren GBC-Treffen speziell zu diesem Thema während der vorangegangenen Monate verschickt.

Wir wollen nun Punkt für Punkt Śrīla Prabhupadas Anweisungen zur Beibehaltung des Vorgangs der Ritvik-Einweihung, so wie sie in seinem Brief vom 9. Juli 1977 an alle GBC-Mitglieder und Tempelpräsidenten festgehalten wurden, beleuchten.

1. „Als vor kurzem alle GBC-Mitglieder mit Seiner Göttlichen Gnade in Vṛndāvana waren, hatte Śrīla Prabhupāda angedeutet, daß Er bald einige Seiner Senior-Schüler dazu bestimmen würde, als Ritvik-Repräsentant des Ācāryas zu fungieren, um Einweihungen, sowohl Erst- als auch Zweiteinweihung, durchzuführen.“

(Anmerkung: In der Gegenwart der gesamten GBC-Kommission wurden einige Senior-Schüler dazu ernannt, „als Ritvik- Repräsentant des Ācāryas Śrīla Prabhupāda zu handeln“, um Erst- und Zweit-Einweihungen durchzuführen.)

2. Seine Göttliche Gnade hat bisher 11 Schüler genannt, die in dieser Hinsicht tätig werden sollen:

Seine Heiligkeit Kīrtanānanda Swami
Seine Heiligkeit Satsvarūpa dāsa Gosvāmī
Seine Heiligkeit Jayapatākā Swami
Seine Heiligkeit Tamāla Kṛṣṇa Gosvāmī
Seine Heiligkeit Hṛdayānanda Gosvāmī
Seine Heiligkeit Bhavānanda Gosvāmī
Seine Heiligkeit Haṁsadūta Swami
Seine Heiligkeit Rāmeśvara Swami
Seine Heiligkeit Harikeśa Swami
Seine Gnade Bhagavān dāsa Adhikārī
Seine Gnade Jayatīrtha dāsa Adhikārī

(Anmerkung: Bisher wurden Namen von elf Senior-Schülern Śrīla Prabhupadas genannt, um als „Ritvik-Repräsentant des Ācāryas“ [Śrīla Prabhupāda] zu handeln.)

3. „Die Tempelpräsidenten können von nun an ihre Vorschläge für Erst- und Zweiteinweihungen an denjenigen der elf Repräsentanten schicken, der ihrem Tempel am nächsten ist.“

(Anmerkung: Anstatt wie bisher an Śrīla Prabhupāda zu schreiben, sollten die Tempelpräsidenten „von nun an“ an den „RitvikRepräsentanten“ des Ācāryas [Śrīla Prabhupāda] schreiben, der ihrem Tempel am nächsten ist, mit ihren Empfehlungen für Einweihungen.)

Das konkrete Wort „von nun an [henceforward]“ hat nur eine Bedeutung, nämlich „ab jetzt weiterhin“ oder „ab diesem Zeitpunkt weiter so“. Beides entspricht Śrīla Prabhupadas eigenem bisherigen Gebrauch des Wortes, und der Bedeutung, die ihm in der englischen Sprache zugeschrieben wird. Im Gegensatz zu anderen Wörtern ist das Wort „von nun an“ [henceforward] eindeutig, weil es dafür nur eine Wörterbuchdefinition gibt.

Weil das Ritvik-System neue Prabhupada-Schüler einweiht, ohne daß er körperlich anwesend ist, bedeutet das Wort „von nun an“ [„henceforward“] nicht „von nun an bis ich sterbe“. Es bedeutet einfach „ab jetzt weiterhin“. Im Brief wird nicht erwähnt, daß dieses System bei Śrīla Prabhupadas Verscheiden aufhören solle, und genausowenig wird gesagt, daß dieses System nur während seiner Gegenwart Gültigkeit haben solle.

4. „Nachdem diese Repräsentanten die Vorschläge überdacht haben, dürfen sie den Devotee als einen eingeweihten Schüler Śrīla Prabhupads akzeptieren, indem sie ihm einen spirituellen Namen geben, oder, im Fall von Zweiteinweihung, indem sie auf der Gayatri-Schnur chanten, genau wie es Śrīla Prabhupāda getan hat. Die neu eingeweihten Anhänger sind Schüler Seiner Göttlichen Gnade A.C. Bhaktivedanta Swami Prabhupada, die oben genannten 11 Senior-Schüler handeln als Seine Repräsentanten.“

(Anmerkung: Der am nächsten befindliche „Ritvik-Repräsentant des Ācāryas [Śrīla Prabhupadas] ist von Śrīla Prabhupāda dazu autorisiert, einen spirituellen Namen zu geben, nachdem er den Vorschlag zur Einweihung überdacht hat, und die Person als einen Schüler von Śrīla Prabhupāda zu akzeptieren. Bei einer Zweiteinweihung kann der „Ritvik-Repräsentant des Ācāryas“ [Śrīla Prabhupadas] den Gāyatrī Mantra auf der neuen Brahmana-Schnur dieser Person chanten.

Nochmals wird erwähnt, daß der neu eingeweihte Schüler ein Schüler von Śrīla Prabhupāda ist, und nicht einer des „Ritvik-Repräsentanten des Ācāryas [Śrīla Prabhupāda]“, der, wie hier wiederholt gesagt wird, nur als Repräsentant (Stellvertreter) Śrīla Prabhupadas handelt.

5. „Nachdem der Tempelpräsident von den Repräsentanten einen Brief mit dem spirituellen Namen bzw. der Schnur erhalten hat, kann er dann ein Feuer-yajna im Tempel durchführen, wie dies auch bisher praktiziert wurde.“

(Anmerkung: So wie es bisher immer praktiziert wurde, kann der Tempelpräsident das Feuer-yajna durchführen, wenn er den spirituellen Namen oder die Brahmana-Schnur vom „Ritvik-Stellvertreter des Ācāryas [Śrīla Prabhupadas] erhalten hat„)

6. „Der Name des neu eingeweihten Schülers sollte vom Repräsentanten, der diesen akzeptiert hat, an Śrīla Prabhupada geschickt werden, damit er in das Buch mit den Namen der eingeweihten Schüler Seiner Göttlichen Gnade eingetragen werden kann.“

(Anmerkung: Der Name des neu eingeweihten Schülers von Śrīla Prabhupāda sollte durch den „Ritvik-Stellvertreter des Ācāryas [Śrīla Prabhupadas]“ geschickt werden, um in Śrīla Prabhupadas „Buch mit den Namen seiner eingeweihten Schüler“ aufgenommen zu werden.)

In diesem Brief wird erwähnt, daß Śrīla Prabhupāda dieses System des örtlichen „Ritvik-Repräsentanten des Ācāryas [Śrīla Prabhupadas]“ eingeführt hat, „als sich alle GBC-Mitglieder bei Seiner Göttlichen Gnade in Vṛndāvana aufhielten“, und dann dieses System ausdrücklich an alle GBC-Mitglieder und Tempelpräsidenten in einem Brief kommunizierte, der eindeutig das folgende sagt:

1. Die aufgeführten Personen wurden nur dazu autorisiert, als „Ritvik-Repräsentanten des Acharyas [Śrīla Prabhupadas]“ zu handeln.

2. Die elf genannten Namen waren „Seine [Śrīla Prabhupadas] Senior-Schüler“.

3. Dies waren die, so das Zitat, „bisher“ genannten Namen, was andeutet, daß mehr zu einem späteren Zeitpunkt genannt werden könnten.

4. Der Tempelpräsident sollte „von nun an [henceforward]“ den Namen der empfohlenen Person an (zitiert) „denjenigen der elf Repräsentanten schicken, der ihrem Tempel am nächsten ist.“ (was bedeutet: an den rtvik-Repräsentanten des Ācāryas [Śrīla Prabhupadas]“, der sich räumlich am nächsten zum Tempel des jeweiligen Tempelpräsidenten befindet.)

(Anmerkung: Das American Heritage Dictionary definiert henceforward as henceforth oder von diesem Zeitpunkt an weiterhin, oder von nun an)

Weiterhin ist das Argument, das ganze Ritvik-Sytem „hänge“ an einem Wort – von nun an [henceforward] -, unhaltbar, da sich selbst dann, wenn man dieses Wort aus dem Brief entfernt, nichts ändert. Immer noch hat man ein von Śrīla Prabhupāda vier Monate vor seinem Verscheiden entworfenes System, ohne irgendeine spätere Anweisung es zu beenden. Selbst ohne solch eine gegenteilige Anweisung wäre dieser Brief immer noch als Śrīla Prabhupadas letzte Anweisung bezüglich Einweihungen intakt und vollständig.

7. Daß der Name des neu eingeweihten Schüler vom lokalen „Ritvik-Repräsentanten des Ācāryas [Śrīla Prabhupadas]“ geschickt werden soll, um in „das Buch mit den Namen der eingeweihten Schüler Seiner Göttlichen Gnade“, eingetragen zu werden.

Obigen Aussagen läßt sich klar entnehmen, dies war „von nun an [henceforward]“ das System für „Erst- und Zweiteinweihungen“. Śrīla Prabhupāda genehmigte dieses System, nachdem er mit der ganzen GBC-Kommission in Vṛndāvana gesprochen hatte. Śrīla Prabhupāda erörterte dies später nie wieder mit der ganzen GBC-Kommission, und er verfaßte niemals irgendein anderes offiziell genehmigtes Dokument oder eine andere offizielle Anweisung, um dieses System zu ändern. Śrīla Prabhupāda ernannte niemals mehr als nur „Ritvik-Stellvertreter des Ācāryas Śrīla Prabhupāda“. Śrīla Prabhupāda sagte klar, daß alle so von den lokalen „Ritvik-Repräsentanten des Ācāryas Śrīla Prabhupāda,“ eingeweihten Schüler, im „Buch mit den Namen der eingeweihten Schüler Seiner Göttlichen Gnade [Śrīla Prabhupāda]“ als echte Schüler vermerkt werden müssen.

Dieses rechtsgültige ISKCON-Dokument benennt die Vorgabe für zukünftige ISKCON-Einweihungen ab diesem Zeitpunkt (9. Juli 1977).  Demzufolge kann das Wort „von nun an [henceforward]“ nur bedeuten „ab diesem Zeitpunkt weiterhin“, oder solange bis dieses Dokument von ihm explizit widerrufen wird. Dies fand selbstverständlich niemals statt. Deshalb ist das momentane Guru-Einweihungs-System vom GBC per 2/3 Mehrheit gewählten Nachfolge-Diksha-Gurus in der heutigen ISKCON nicht vom Gründer-Acarya autorisiert.

Sogar das GBC-Treffen vom 28. Mai 1977 bestätigt, das Ritvik-System sollte nach Śrīla Prabhupadas samādhi fortgesetzt werden.

In Wirklichkeit wurde vor dieser Zeit etwas Ähnliches in ISKCON praktiziert. Viele Sannyāsīs and GBC-Leute hatten auf Perlenketten gechantet, und Śrīla Prabhupāda hatte manchmal andere Personen angewiesen, Namen für seine Schüler auszusuchen. Alles was Śrīla Prabhupāda also hiermit tat, war dieses System zu formalisieren. Wir sollten also beachten, daß es niemals irgendein Gespräch eines angehenden Schülers zur Auswahl eines Gurus gab, weil der einzige Guru Śrīla Prabhupāda war, und was die Auswahl, welchem „Ritvik-Repräsentant des Acharyas Śrīla Prabhupāda“ man schreiben soll, anbelangt, so stellt Śrīla Prabhupāda klar, daß der Tempelpräsident an den am nächsten befindlichen schreiben soll, mit allen Einweihungsempfehlungen seines Tempels. Die Tatsache, daß Śrīla Prabhupāda die ganze Mühe auf sich nahm, diesen Brief an alle GBC-Mitglieder und Tempelpräsidenten zu schreiben, bedeutet, daß er dieses System angewendet haben wollte. Nachdem er niemals irgendein anderes System implementierte, und nachdem er nicht wollte, daß sich das Management-System nach seinem Verscheiden ändert, wie wir aus seinem Vermächtnis gesehen haben, können wir folgern, daß dieses System auch heute noch angewandt werden sollte.

Zusammenfassung

Nachdem alle „Leitenden Direktoren“ oder „GBC-Verwaltungsmitglieder“ für die Vermögen „meine [Śrīla Prabhupadas] eingeweihte Schüler sein müssen, die strikt allen Regeln und Regulierungen der Internationalen Gesellschaft für Krishna-Bewußtsein folgen, so wie in meinen Büchern beschrieben“, und „das Management-System so bleibt wie bisher und es keinen Grund für irgendeine Änderung gibt„, ist die Schlußfolgerung, daß es immer Schüler von Śrīla Prabhupāda in ISKCON geben wird. In anderen Worten, Śrīla Prabhupāda ist in der Lāge Schüler einzuweihen, obwohl er nicht länger physisch anwesend ist, genau wie als er in Indien war und Schüler auf der ganzen Welt durch Briefe einweihen konnte, und später mit dem Brief vom 9. Juli 1977 einigen „Seiner Senior-Schüler erlaubte“ in verschiedenen Teilen der Welt sein örtlicher „Ritvik-Repräsentant des Acharyas [Śrīla Prabhupāda] zu sein“ und auf Perlenketten zu chanten und Schnüre und Namen zu geben. Und indem er auch seinen Tempelpräsidenten erlaubte, die Feuer-yajnas auszuführen.

Weitere Schlußfolgerung ist, das System der Einweihung von Śrīla Prabhupadas Schülern gilt „von nun an weiter [henceforward]“, genau wie  Śrīla Prabhupāda in diesem von ihm abgezeichneten Brief schreibt, der mit Dātum vom 9. Juli 1977 an alle GBC-Mitglieder und Tempelpräsidenten geschickt wurde.

Und eine weitere Schlußfolgerung ist, nachdem kein anderes System von Śrīla Prabhupāda abgesegnet worden ist, soll die GBC-Körperschaft als höchste verwaltende Autorität von ISKCON „von nun an weiter [henceforward]“ fortbestehen. „Das Management-System wird fortgesetzt, wie es jetzt ist, und es gibt keinen Grund für irgendeine Änderung“, und die GBC und örtliche Stellvertreter von Śrīla Prabhupāda stellen sicher, daß alle in ISKCON eingeweihte Anhänger seit Śrīla Prabhupadas Verscheiden, auch in der Zukunft, namentlich in „Śrīla Prabhupadas Buch der Namen seiner eingeweihten Schüler“ eingetragen werden, nach seinen autorisierten Anweisungen. Als Beweis daß der GBC dem folgt.

Was ist der Unterschied, ob Śrīla Prabhupāda in Gokula Vṛndāvana (Indien] ist, oder in Goloka Vṛndāvana (dem spirituellen Himmel], er gab uns ein einfaches System um mit den ersten und zweiten Einweihungen für ihn fortzufahren. Daher bleibt Śrīla Prabhupāda der Gründer und Acharya von ISKCON. Somit sind ISKCON und die Gottgeweihten von ISKCON, und alle Anhänger und ehrlich eingeweihten Schüler von Śrīla Prabhupāda, zum selben Zweck vereint, unter einem Acharya, Seiner Göttlichen Gnade A.C. Bhaktivedanta Swami, Śrīla Prabhupāda.

Es gibt auch Zeugenaussagen für diese Anweisungen von Gauridas Pandit dāsa und Yaśodānandana Swami.

Außerdem gab Tamal Krishna, der damalige Sekretär von Śrīla Prabhupāda, den Fehler zu. (Siehe Topanga Canyon-Treffen)


HANSADUTTA SPRICHT ÜBER SRILA PRABHUPADAS RITVIK-SYSTEM:

„ENTWEDER MAN UMARMT SRILA PRABHUPADA AUSSCHLIESSLICH IN SEINEM HERZEN UND SCHLIESST ALLE ANDEREN MEINUNGEN AUS, ODER MAN UMARMT DIE MEINUNGEN DER VON EINEM KOMITEE GEWÄHLTEN GURUS, MAYAVADIS, SAHAJIYAS, UNPERSÖNLICHEN UND ANDEREN GEISTIGEN SPEKULANTEN.“

Die Ritvik-Einweihungszeremonie wurde viele Jahre lang routinemäßig im Auftrag von Srila Prabhupada durchgeführt. Warum sollte Srila Prabhupada einen Brief formulieren müssen, in dem er mich und 10 andere anweist, Ritviks-Einweihungen durchzuführen, die wir alle schon seit Jahren gemacht haben? Der einzige Grund wäre, uns zu formalisieren und festzulegen, dass wir nach seinem Weggang weitermachen.

Sein Weggang war eine offensichtliche Tatsache, seine Anweisungen in einem formellen Brief, in dem bestimmte Persönlichkeiten genannt wurden, waren eindeutig. Es gibt keinen Brief, in dem Prabhupada auf einen Schüler hinweist, der die Verantwortung eines GURUs übernimmt.

Prabhupada pflegte zu sagen: „Du kannst alles sagen, aber schreibe es nicht auf.“. Das macht es zu einem legalen Dokument.“ Was Prabhupada in einem Gespräch sagte, ist genau das. Ein Gespräch. Was geschrieben wurde, sind juristische Dokumente.

Was hier auf dem Spiel steht, ist nicht die Rhetorik oder mentale Spekulation der GURUS, sondern Ihre Überzeugung und Loyalität zu Prabhupada, denn ohne diese können Sie niemanden von Prabhupada oder dem Krishna-Bewusstsein überzeugen.

Denn Krishna-Bewusstsein fließt von Prabhupada, der Person, NICHT von ISKCON, der INSTITUTION. „Es ist der König, der das Königreich macht“, nicht das Königreich, das den König macht. Srila Prabhupada ist die Grundlage, der Schöpfer der ISKCON, nicht die ISKCON ist der Schöpfer von Prabhupada. Du musst dein ganzes Herz und deine ganze Seele in Prabhupadas PERSON investieren, dann wird die Gültigkeit, die Authentizität und die Macht der ISKCON für dich deutlich sichtbar sein.

Sie werden die BEDEUTUNG und INTENTION Prabhupadas nicht erkennen oder bestimmen, indem Sie eine MEINUNGSUMFRAGE innerhalb der ISKCON durchführen. Sie und Prabhupada stehen sich gegenüber. Ihr müsst euch in eine Reihe stellen. Du kannst Prabhupada nicht bekommen, indem du dich mit ANDEREN MEINUNGEN bewaffnest. Du bist allein und du bist für deine EIGENE LIEFERUNG verantwortlich. Es sind du und Srila Prabhupada.

Der Ozean lässt viel Raum für ununterbrochenes Paddeln, aber echte und erfahrene Segler halten ihren Kurs immer mit Blick auf den konstanten NORDSTERN (oder Polar). Auf diese Weise weiß jeder erfahrene Segler/DEVOTEE, egal auf welchem Ozean der Welt, genau, wo er sich befindet und wie er zu seinem Ziel kommt. Warum interessieren Sie sich so sehr für die „meisten Devotees“ und Karmis? Du musst in erster Linie an deiner eigenen und „wahren Ausrichtung auf Srila Prabhupada“ interessiert sein. Wenn das nicht in deinem Herzen verankert ist, kannst DU niemandem Gutes tun, NICHT EINMAL DIR SELBST.

Du musst dich daran erinnern, dass Krishna, nachdem er verschiedene Philosophien im Detail erklärt hat: Karma-Yoga, Morgen-Yoga, Astanga-Yoga, Sankhya-Yoga, die drei Modalitäten der Natur, die göttliche und dämonische Natur, die Qualitäten der vier Ordnungen der Varnas und Ashrams, die universelle Form, Bhakti-Yoga usw., schließlich diese beredte Zusammenfassung aller Philosophie, Gedanken und vedischen Analysen mit den Worten an Arjuna (Seinen Verehrer und Freund) abschließt: Gib alles Dharma auf und tu einfach, was Ich dir sage. Gib dich einfach Mir hin und Ich werde dich beschützen…. mach dir keine Sorgen, hab keine Angst. „Wenn es irgendeinen Fehler oder ein Problem gibt, werde ich mich darum kümmern.“

Aber nach 5.000 Jahren der Lektüre der Bhagavad-gita hat die ganze Welt, einschließlich Indien, diese letzte Schlussfolgerung von Krishnas Anweisungen noch nicht begriffen. Sarva dharmam parityajya: „Vergiss all dein DHARMA und alle deine Formeln, Traditionen, Rituale und Verfahren.“. Gib dich einfach Mir hin. Ich werde dich vor jeder sündigen Reaktion schützen. HABT KEINE ANGST DAVOR. „Wer hat diesen schlüssigen Auftrag verstanden????. Fast NIEMAND.

Selbst wenn Srila Prabhupada zehn Jahre lang reiste, predigte, 60 Bände Bücher schrieb, Tempel baute, Gemeinden bewirtschaftete, Tausende von Gottgeweihten rekrutierte, Würdenträger und Popstars traf usw., kann oder will niemand seinen ENDGÜLTIGEN AUFTRAG verstehen, sein letztes Rezept für seine Schüler und die Welt, weil das Herz vom Ehrgeiz erfüllt ist, ein GURU-ACHARYA ähnlich oder besser als Prabhupada zu sein.

Also präsentierte er sich so, dass jeder seinen Kuchen haben und ihn auch essen konnte. Prabhupadas Anweisungen sind eigentlich KLEIN WIE KRISTALL, aber wenn das Herz nicht KLEIN WIE KRISTALL ist, kann man das, was KLEIN WIE KRISTALL ist, nicht sehen, hören oder annehmen. Deshalb gibt es Chaos, Verwirrung und Unwissenheit.

Unwissenheit bedeutet nicht, dass etwas unbekannt ist oder nicht verstanden wird. Unwissenheit bedeutet, dass ich die Tatsache kenne, aber ich ignoriere sie WILLKÜRLICH. Wie ein Mann, der weiß, dass er an einer roten Ampel komplett anhalten sollte, aber im Glauben, dass er nicht gesehen wird, hält er nicht an und fährt über die rote Ampel, ohne anzuhalten. Ehrgeiz sieht also so aus. Lust: „muss es bekommen….“ „Ich will ein Guru sein.“ Das verunreinigte Herz findet alle möglichen GRÜNDE, LOGIK, ARGUMENTE und ERHÖHTE AUTORITÄT, um seine ehrgeizigen und lüsternen Begierden zu ergänzen und zu unterstützen.

Es gibt keinen Platz für schlechte Interpretationen; es gibt nur Platz für DEMONSTRATION. Lasst uns eine Demonstration der GEISTIGEN KRAFT sehen. Lasst uns sehen, was jemand TUN KANN. Es geht nicht darum, die Anwesenheit der Sonne zu interpretieren; es geht um SELBST-EVIDENZ.

NEIN, es gibt keinen Raum für schlechte Interpretationen. Es ist eine Frage der PRAKTISCHEN DEMONSTRATION. Prabhupada hat es vorgemacht. Er hat immer gesagt: „Tut, was ich tue.“ Wer also tut, was ER TUT? Er war ein einzelner Guru. In 10 Jahren hat er die Welt mit Krishna-Bewusstsein in Brand gesteckt. Wer ist also auch nur in die Nähe gekommen, indem er ein Streichholz im Dunkeln angezündet hat? Was nützt es, STRAYER zu NAMEN? Als Bhaktisiddhanta gefragt wurde: „Wer wird der nächste Acharya sein?“. „, antwortete er: „“Der Acharya ist SELBSTVERSTÄNDLICH, ER KANN NICHT ernannt werden.““ (Prabhupada erinnert sich daran in einem Brief an Rupanuga vom 28. April 1974)
Ihr wollt Bürokratie, ihr wollt Formeln, Rituale, Verfahren; aber wir brauchen Substanz: „ZEIG MIR DAS GELD“. Warum sehen wir die Dinge nicht so, wie sie sind?

Wir können sehen, was Prabhupada getan hat. WIR KÖNNEN NICHT SEHEN, WAS ANDERE GETAN HABEN. Hunderte von Gurus, hat es also HUNDERTE MEHR gegeben?

Glaubt ihr, dass der Aufbau eines Systems BESSERE ERGEBNISSE bringen wird? Kein System wird die ABSOLUTE WAHRHEIT ersetzen.

Dein bescheidener Diener,
Hansadutta das


Header Bogus Iskcon Gurus

Die 11 IskCon Betrüger Gurus – selbsternannte konditionierte Seelen

The (11) eleven original cheater Gurus from Left to Right:
celebrating simultanious Guru-Puja equal to Prabhupada – the greatest offense

1. Harikesa Swami (mad)
2. Jayatirtha dasa Adhikari (dead)
3. Hansadutta Swami (dead)
4. Hridayananda Gosvami (titsguru)
5. Ramesvara Swami (loves girls)
6. Bhagavan dasa Adhikari (nazi)
7. Kirtanananda Swami (Jail, dead)
8. Tamala Krsna Gosvami (dead)
9. Satsvarupa dasa Gosvami (mad)
10. Bhavananda Gosvami (homo-sex)
11. Jayapataka Swami (militant,
half-dead vegetable
)

Diese 11 Beauftragten Stellverteter beachteten die Anweisungen Srila Prabhupadas nicht als Seine Repräsentanten zu fungieren. Sie verschworen sich und kidnappten seine Position, fingen an, Schüler für sich selbst zu akzeptieren und begannen, die Verehrung, Ehre, Macht, Bewunderung und guru-dakshina zu genießen, die einem echten Acharya angeboten werden, indem sie eine massive und gut organisierte Fehlinformationskampagne innerhalb der Devotee-Gemeinschaft einsetzten, dass sie tatsächlich von Srila Prabhupada als 11 Nachfolge Acharyas ernannt wurden. Jeder Devotee, der sich dem von ihnen eingeführten neuen System nicht fügte, wurde an den Rand gedrängt, seiner Dienste beraubt, gedemütigt und sogar ausgestoßenund exkommuniziert. Historische Aufzeichnungen besagen, dass 95 % der ursprünglichen Schüler Srila Prabhupadas die Institution in den nächsten Jahren verließen.

Als die Korruption einsetzte, vervielfachte sich die Zahl dieser 11 ernannten Ritvik- Repräsentanten, die sich nun selbst als Acharyas bezeichneten, bis zum Jahr 2000 auf insgesamt 100. Alle diese selbsternannten Acharyas konnten die spirituellen Gelübde nicht einhalten und fielen in Ungnade, indem sie sich unmoralischen Handlungen wie unerlaubtem Sex, Drogen, Kindesmissbrauch usw. hingaben. Alle elf so genannten Acharyas und 35 von 100 sind sichtlich in Handlungen verfallen, die für einen Gentleman nicht erwähnenswert sind, ganz zu schweigen von Sannyasis. Während viele in Ungnade fielen, kamen immer mehr hinzu. Die ganze Geschichte der IskCon Historie ist schmutzig.

Bogus Iskcon Gurus

Gleichzeitige Guru-Puja Verehrung von bedingten Seelen auf selber Ebene wie Śrīla Prabhupāda, das allergröste größte Vergehen auf dem spirituellen Pfad.

New Vrindavan Simultanious Guru Puja

THE GREAT SINISTER MOVEMENT WITHIN THE ISKCON SOCIETY
ISKCON’s Decline after Srila Prabhupada’s Departure

Śrīla Prabhupādas unterstützende Unterweisungen:

Es gab andere Aussagen von Śrīla Prabhupāda und seinem Sekretär, die in den auf den Brief vom 9. Juli folgenden Tagen gemacht wurden und eindeutig zeigen, das das Ritvik-System war dazu gedacht ohne Unterbrechung fortzubestehen:

„…Ich habe dich als einen unter elf Männern als ‚rittvik‚ oder Repräsentant des Acharyas ausgewählt.“ (SP 10. Juli)

„…der Vorgang für Einweihungen, der zukünftig befolgt werden muß.“ (SP 11. Juli)

„…fahre fort ein Ritvik zu sein und in meiner Verantwortung zu handeln.“ (SP 19. Juli)

„…fahre fort ein Ritvik zu sein und in meinem Namen zu handeln.“ (SP 31. Juli)

In diesen Dokumenten finden wir Worte wie „fahre fort“ und „zukünftig“, die gemeinsam mit dem Wort „von nun an weiterhin [henceforward]“ alle die Dauerhaftigkeit des Ritvik-Systems aufzeigen. Es gibt keine Aussage von Śrīla Prabhupāda, die auch nur ansatzweise darauf hinweist, daß dieses System nach seinem Verscheiden beendet werden solle ! ! !

NACHFOLGEND NUR EIN PAAR FUNDSTELLEN, BEI DENEN RITVIKS IN DER VEDISCHEN GESELLSCHAFT ZEREMONIEN AUSFÜHRTEN. SOGENANNTE GURUS FÜHREN AUCH HEUTE NOCH EINWEIHUNGSZEREMONIEN AUS — DER EINZIGSTE UNTERSCHIED IST, DAß SIE NICHT RITVIK GENANNT WERDEN WOLLEN. OBWOHL SIE NICHT MIT KṚṢṆA SPRECHEN KÖNNEN, ZIEHEN SIE ES VOR, DIKSA-GURUS GENANNT ZU WERDEN.

SB 9.1.15  adhvaryuna–vom Rtvik-Priester;

SB 4.5.7   rtvijah–die Priester;

SB 4.5.18  rtvijah–die Priester

SB 4.6.52  rtvijam–von den Priestern;

SB 4.7.16  rtvik–die Priester;

SB 4.7.27  rtvijah–die Priester;

SB 4.7.45  rtvijah–die Priester;

SB 4.7.56  rtvigbhih–mit den Priestern;

SB 4.13.26  rtvijah–die Priester;

ŚRĪLA PRABHUPĀDA GIBT EINEN PERFEKTEN PLAN, DER DEN ĀCĀRYA (ihn selbst) IM ZENTRUM HÄLT !

Nachfolgendes zeigt die Tatsachen zu dieser Angelegenheit auf, die ehrlich und unbestreitbar sind:

1) Śrīla Prabhupadas letzte unterschriebene, rechtlich bindende Anweisung setzte zusammenfassend in Kraft, daß er der alleinige einweihende Guru für ISKCON bleibt.

2) Sofort nach seinem Verscheiden mißachteten seine herausragendsten Schüler diese Anweisungen von ihm und bevorzugten stattdessen, ihn durch sich selber ohne Autorisierung als einweihende Gurus für ISKCON zu ersetzen.

3) Bereits 1970 gründete Śrīla Prabhupāda eine Verwaltungskommission [Governing Body Commission], oder GBC, als Maßnahme durch die die ISKCON-Gemeinschaft verwaltet werden sollte. Im Jahr 1975 bestätigte er die folgende Definition für die GBC, welche den genauen Rahmen bestimmen, innerhalb dem die GBC handeln kann:

„Die GBC wurde von Seiner Göttlichen Gnade A.C. Bhaktivedanta Swami Prabhupāda gegründet, um ihn bei der verantwortlichen Ausführung der laufenden Verwaltung der Internationalen Gesellschaft für Krishna-Bewußtsein zu repräsentieren, deren Gründer-Acharya und höchste Autorität er ist. Die GBC akzeptiert Seine göttlichen Anweisungen als ihr Leben und ihre Seele, und erkennt an, daß sie komplett von Seiner Gnade in allen Belangen abhängig ist. Die GBC hat keine andere Funktion oder keinen anderen Zweck, als die Anweisungen auszuführen, die freundlicherweise von Seiner Göttlichen Gnade gegeben worden sind, und Seine Lehren zu bewahren und in ihrer unverfälschten Form auf der Welt zu verbreiten.“ (Definition der GBC, GBC Resolutions 1975)

So wurde dieser Verwaltungs-Körperschaft GBC strikte Parameter gesetzt, in denen sie handeln konnte und nicht darüberhinaus.

4) Die obige Resolution stellt folgendes klar:

a) Die GBC kann NUR Anweisungen von Śrīla Prabhupāda ausführen

b) Die GBC muß diese Anweisungen ohne Änderung beibehalten

„Die GBC hat keine andere Funktion oder keinen anderen Zweck, als die Anweisungen auszuführen, die freundlicherweise von Seiner Göttlichen Gnade gegeben worden sind, und Seine Lehren zu bewahren und in ihrer unverfälschten Form auf der Welt zu verbreiten.“

Dieser Brief wird zeigen, daß die GBC nicht nur darin versagte, die Anweisungen von Śrīla Prabhupāda auszuführen, die er in Hinsicht auf seine Position als alleinige Diksa-Guru gegeben hatte, sondern daß sie auch eine ganze Reihe an Anweisungen ausführte, die niemals von Śrīla Prabhupāda gegeben wurden.

5) 1977 bestätigte Śrīla Prabhupāda in seinem Letzten Willen und Testament, daß diese Methode zur Verwaltung der Gesellschaft durch Einsatz der GBC so wie oben beschrieben der Standard für ISKCON bleiben würde:

„Die Governing Body Commission (GBC) wird die endgültige Autorität der gesamten Internationalen Gesellschaft für Krishna-Bewußtsein sein.“ (Śrīla Prabhupadas Letzter Wille und Testament, Registriert 7/6/77, Paragraf 1)

Somit ist klar, daß die GBC rechtlich daran gebunden ist weiterhin so zu handeln, wie wir in obigem Paragraf 3 dargestellt haben, und nur solche Lehren und Systeme einführen darf, die von Śrīla Prabhupāda bereits gegeben worden sind und das dies auch nicht nach seinem Verscheiden geändert werden darf.

6) Kurz vor seinem physischen Verscheiden von dieser Welt unterzeichnete Śrīla Prabhupāda am 9. Juli 1977 die obige Direktive und wies seinen Sekretär an, sie an die GBC und alle Tempelpräsidenten (Zweigstellen-Leiter) zu schicken, und benannte damit Details, wie er weiterhin und in Zukunft, von diesem Zeitpunkt an, fortgesetzt, Diksa-Einweihungen geben würde. Diese Direktive, bekannt als das Dokument vom 9. Juli 1977 oder die letzte Anweisung, sagt ganz klar aus:

a) Er würde einige Seiner Senior-Schüler dazu ernennen, als Ritvik-Repräsentant des Acharyas zu handeln,

b) Obige elf Senior-Schüler würden als Seine (Prabhupadas) Repräsentanten handeln,

c) Die neu eingeweihten Schüler sind Schüler Seiner Göttlichen Gnade A.C. Bhaktivedanta Swami Prabhupada,

d) Der Name eines neu eingeweihten Schülers sollte im „Buch der eingeweihten Schüler Seiner Göttlichen Gnade“ aufgenommen werden.

In der Vergangenheit haben die Tempelpräsidenten Śrīla Prabhupada geschrieben und die Einweihung eines bestimmten Devotees vorgeschlagen. Da Śrīla Prabhupāda nun die erwähnten Repräsentanten ernannt hat, können die Tempelpräsidenten von nun an ihre Vorschläge für Erst- und Zweit-Einweihungen an denjenigen der elf Repräsentanten schicken, der ihrem Tempel am nächsten ist. Nachdem diese Repräsentanten die Vorschläge überdacht haben, dürfen sie den Devotee als einen eingeweihten Schüler Śrīla Prabhupadas akzeptieren, indem sie ihm einen spirituellen Namen geben, oder im Fall von Zweit-Einweihung, indem sie auf der Gayatri-Schnur chanten, genau wie es Śrīla Prabhupāda getan hat. Die neu eingeweihten Anhänger sind Schüler Seiner Göttlichen Gnade A.C. Bhaktivedanta Swami Prabhupada. Die oben genannten 11 Senior-Schüler handeln als seine Repräsentanten. Nachdem der Tempelpräsident von den Repräsentanten einen Brief mit dem spirituellen Namen bzw. der Schnur erhalten hat, kann er dann ein Feuer-yajna im Tempel durchführen, wie dies auch bisher praktiziert wurde. Der Name des neu eingeweihten Schülers sollte vom Repräsentanten, der diesen akzeptiert hat, an Śrīla Prabhupada geschickt werden, damit er in das „Buch mit den Namen der eingeweihten Schüler Seiner Göttlichen Gnade“ eingetragen werden kann.

7) Die obige Direktive stellt klar, daß Śrīla Prabhupāda der einzige Diksa-Guru für ISKCON bleiben würde. Diese Tatsache wird 3 mal in einer Direktive erwähnt, die an sich sehr kurz gehalten ist. Durch diese Anweisung ist klar, daß seine Schüler einfach als ‚Repräsentanten‘ handeln sollten, die diesen Vorgang durch Namenswahl für die angehenden Schüler im Namen von Śrīla Prabhupāda vollziehen sollten. Diese Direktive ist spziell an die GBC gesendet worden, damit diese sie in ISKCON implementiert.

8) Am 15. November 1977 jedoch, dem Tag direkt nach Śrīla Prabhupadas Verscheiden von dieser Welt, und ohne jegliche widerrufende Anweisung von Śrīla Prabhupāda, nahm es die GBC auf sich, die Ausführung dieser Direktive zu stoppen. Daher waren ihre Mitglieder sofort schuldig, außerhalb ihrer Befugnis zu handeln, deren Rahmen wir oben in den Paragrafen 3 und 4 aufgezeigt haben; dies stellt klar, daß sie fortfahren müssen, ausschließlich die Instruktionen von Śrīla Prabhupāda auszuführen, selbst nach seinem Verscheiden. Mit der Suspendierung des Systems zur Handhabung von Einweihungen, wie es in der Direktive festgesetzt wurde und womit alle Eingeweihten Schüler von Śrīla Prabhupāda wurden, wurde die GBC außerdem des Handelns in direkter Verletzung von Paragraf 2 seines Letzten Willens und Testaments schuldig, der besagt:

‚Das Management-System wird so fortgesetzt wie es jetzt ist, und es gibt keinen Grund für irgendeine Änderung‘ (Śrīla Prabhupadas Letzter Wille und Testament, Registriert 7/6/77, Paragraf 2)

Daß Śrīla Prabhupāda erwartete, weiterhin als alleiniger Einweihender in ISKCON zu handeln, wird weiterhin im Testament unter Paragraf 3 bewiesen. Dieser befaßt sich damit, wie neue Direktoren der ständigen Besitztümer der Gesellschaft, wie Māyāpur und Vrindavan (von denen man erwartete, für Tausende von Jahren so zu bleiben) ausgewählt werden sollten:

‚…ein nachfolgender Direktor oder Direktoren dürfen durch die verbleibenden Direktoren ernannt werden, vorausgesetzt der neue Direktor ist mein eingeweihter Schüler…‘ (Śrīla Prabhupadas Letzter Wille und Testament, Registriert 7/6/77, Paragraf 3)

Dies stellt klar, daß künftige Direktoren des Eigentums von ISKCON für kommende Tausende von Jahren nur unter Śrīla Prabhupadas eingeweihten Schülern ausgewählt werden könnten. Eine solche Vorsorge kann klarerweise nur verfügt werden, wenn Śrīla Prabhupāda auch eine Vorsorge dafür getroffen hat, daß er weiterhin neue Schüler in ISKCON einweiht. Andernfalls würde sich der Vorrat an potentiellen Direktoren schnell erschöpfen.

9) Die 11 Schüler, die in der Direktive als Repräsentanten ernannt worden waren, für Namensvergabe in Śrīla Prabhupadas Namen, begannen stattdessen plötzlich über sich selber zu erklären, sie seien als neue Nachfolge-Gurus ernannt worden:

(GBC-Resolution, 9.30 am, 19. März 1978) „Der GBC wird jedes Jahr zu Gaura Pūrṇimā die Ernennung neuer Spiritueller Meister in Betracht ziehen, die von einer 3/4-Abstimmungsmehrheit bestätigt wurden. Jedoch werden für 1978 keine anderen Spirituellen Meister ernannt als jene 11, die von Śrīla Prabhupāda ausgewählt worden sind“.

Durch den Ungehorsam gegenüber Śrīla Prabhupadas letzten Anweisungen, wer Guru von ISKCON ist, wurde somit sein Ersatz als Guru von ISKCON für seine vielen Schüler angeordnet, gefolgt von der anschließenden Inbesitznahme von Śrīla Prabhupadas Gesellschaft und Vermögen durch diese Männer. Diese Abweichung wurde 1985 noch erweitert, als erklärt wurde, jeder der ein Schüler ist und die nötige Anzahl an Abstimmungsbefürwortern hatte, könnte als Dīkṣā-Guru zugelassen werden:

(GBC-Resolution, 27. Februar 1985) „Eine GBC-Wahl über das Hinzufügen eines einweihenden Gurus erfordert ein Votum (Stimmabgabe), bei dem 3/4 aller GBC-Mitglieder anwesend sein müssen. Um bestätigt zu werden, muß ein Kandidat 2/3 der Stimmen aller anwesenden Mitglieder bei diesem Treffen erhalten.“

10) Somit wurden weitere Gurus hinzugefügt, und heute haben wir mindestens 70 davon, mit einem kontinuierlichen Zufluß an neuen „gewählten“ Gurus als Ersatz für Abgänge wegen Herunterfallens in moralische Ungehörigkeiten. Diese Guru-Expansion Mitte der Achtziger Jahre wurde von Ravindra Svarūpa Das angeführt, der zufälligerweise gerade jetzt der ISKCON-Vorsitzende ist, und der sich selbst als direktes Resultat der Änderungen, die er veranlaßte, zum Guru machte. Auf diese Weise änderten sich nur die Probleme von übel zu noch übler, und die Abweichungen und Herabstufung des Ansehens unserer Gesellschaft wurden nur noch verschlimmert.

11) Die GBC-Mitglieder waren niemals in der Lāge, das Beendigen des Einweihungssystems zu rechtfertigen, das Śrīla Prabhupāda persönlich mit seiner letzten institutionellen Direktive zu dieser Angelegenheit in Kraft gesetzt hatte. Sie sagten einfach, daß die Direktive automatisch mit dem Verscheiden von Śrīla Prabhupāda von dieser Welt außer Kraft gesetzt sei, denn wenn Śrīla Prabhupāda den Körper verlässt, wäre die Direktive mit ihm gestorben. Jedoch ist dieses Argumentieren auf falschen Annahmen basierend – daß die Direktive angeblich an die physische Gegenwart von Śrīla Prabhupāda gebunden sei. Jedoch sind die Umstände der Direktive vom 9. Juli 1977 so, daß sie innerhalb einer Institution, und für die Implementierung innerhalb einer Institution, herausgegeben wurde. Somit ist die Anwendbarkeit der Direktive an die Institution gebunden, und daher kann nur der Untergang der INSTITUTION ihre Anwendbarkeit beenden. Die physische Gegenwart des Gründers, der die Anweisung autorisierte, hat für die Beendigung der Direktive keine Relevanz. Daher muß die Direktive solange in Kraft bleiben, wie die Institution bestehen bleibt. Argumente die auf Betrachtungen von ‚Tradition‘ gründen, der Handhabung in anderen Institutionen usw., haben keine Anwendbarkeit für die Einschätzung, wie Śrīla Prabhupāda seine Institution geführt haben wollte. Wir können nur aufgrund seiner, die Institution betreffenden Anweisungen urteilen. Genau wie Śrīla Prabhupāda so viele weitere Direktiven an die Bewegung erlassen hat, die besagen, daß wir seine Bücher lesen müssen, seinen Lehren folgen müssen, usw. Keine dieser Direktiven wurde ungültig, nur weil Śrīla Prabhupāda verschieden ist – genausowenig diese hier. Śrīla Prabhupadas Stellung als Guru ist nicht von seiner physischen Gegenwart abhängig, genau wie er es lehrte:

„Er lebt für immer durch seine göttlichen Unterweisungen,
und wer ihm folgt, lebt mit ihm.“ (Bhāgavata Purāṇa, Vorwort)

Hier können wir sehen wie das auch schon vorher alles geklappt hat und genauso von Srila Prabhupada installiert wurde:

4 Jahre vor Srila Prabhupadas Ritvik-Ernennung am 28. Mai 1977 auf der Sitzung der ISKCON Governing Board Commission (GBC):

„Mein Lieber [Schüler 1], bitte nimm meine Segnungen an. Gerade jetzt habe ich einige weitere Anfragen für die erste Einweihung erhalten… und jetzt erhalte ich wöchentlich nicht weniger als zehn bis fünfzehn solcher Anfragen von neuen Schülern. Es wird also sehr teuer, so viele Perlensets über eine so weite Entfernung zu schicken, und es ist auch für mich ein wenig lästig geworden, so dass ich denke, dass du jetzt von mir beauftragt werden kannst, neuen Schülern die ersten Einweihungen zu geben, indem du in meinem Namen auf ihren Perlen chantest. In Amerika macht [Schüler 2] das schon. Wenn ihr jetzt also zu zweit seid, wird mir das eine große Erleichterung sein. [Schüler 2] wird auf den Perlen für neue Gottgeweihte in Amerika, Kanada und so weiter chanten; ihr könnt auf den Perlen, für neue Schüler chanten, und zwar auf dem europäischen Kontinent. Sie werden natürlich immer noch als MEINE Schüler betrachtet, nicht dass sie deine Schüler werden, aber du wirst von mir ermächtigt, ihre Perlen zu chanten, und das ist die gleiche Wirkung der Bindung von Meister und Schüler, als ob ich persönlich chanten würde.“
(SP Brief, 4. Januar 1973)

1) MÄRCHEN-MYTHOS der Iskcon :

Es kann nicht sein, dass Srila Prabhupada beabsichtigte, ein Ritvik-Einweihungssystem innerhalb der ISKCON zu betreiben, in dem er auf unbestimmte Zeit der diksa-Guru bleibt, da dies völlig gegen die Tradition verstößt.

DAS MÄRCHEN von uns zerstört:

Srila Prabhupada hat mit Sicherheit ein ritvik-System eingerichtet, das gibt sogar der GBC zu, und es gibt keinen Beweis dafür, dass er jemals befohlen hat es zu beenden.
Srila Prabhupada hat nie gelehrt, dass ein Schüler aufhören kann, eine seiner Anordnungen zu befolgen, nur weil er denkt, dass sie vielleicht nicht „traditionell“ ist.
In Bezug auf den spirituellen Meister besteht die „Tradition“, der wir folgen, darin, ihn als Vertreter Krishnas zu akzeptieren und dann zu tun, was immer er sagt:

„Nach der Vaisnava-Tradition gelangen wir durch den Guru, den spirituellen Meister zur Wahrheit, der als Vertreter der Absoluten Wahrheit, der Persönlichkeit Gottes akzeptiert wird.“
(TQE 6)

„Schüler bedeutet, dass es keinen Streit gibt. Was auch immer der guru sagt, musst du akzeptieren. Das ist Schüler. Das ist endgültig. Keine Widerrede.“
(Srila Prabhupada Gespräch 28.6.76)

Definitionsgemäß stehen solche Anweisungen des autorisierten echten Guru immer im Einklang mit sastrischen (schriftlichen) Anordnungen, wenn auch nicht unbedingt mit der traditionellen Art und Weise, in der solche Anordnungen zuvor vorgelebt oder praktiziert wurden.

Daher ist es ziemlich „traditionell“, dem Ritvik-System zu folgen, da dies das ist, was Srila Prabhupada uns als echter spiritueller Meister befohlen hat zu tun.

Die Gegner des Ritvik-Systems müssen zeigen, gegen welche spezifische sastrische Anweisung Ritvik angeblich verstößt, und nicht einfach das Wort „Tradition“ murmeln, als ob es eine Art tiefgründiges Argument enthielte.

2) MÄRCHEN-MYTHOS der Iskcon:

Aber ein solches Ritvik-System ist noch nie verwendet worden.

DAS MÄRCHEN von uns zerstört:

Jeder, der diese Behauptung aufstellt, blufft einfach, denn er kann unmöglich wissen, was jeder einzelne Acarya in jedem einzelnen früheren Zeitalter getan hat. Selbst wenn sie es wüssten, wäre es immer noch ein irrelevantes Argument, da Srila Prabhupada nirgendwo gesagt hat, dass ein Acarya nicht verschiedene Formalitäten und Details je nach Zeit, Ort und Umständen ändern kann, sondern er hat genau das Gegenteil gelehrt, mit spezifischem Bezug auf die Einweihung:

„Srimad Viraraghava Acarya, ein Acarya in der Schülernachfolge der Ramanuja-sampradaya, hat in seinem Kommentar bemerkt, dass Candalas (Menschen niedriger Geburt) oder bedingte Seelen, die in niedrigeren als Sudra-Familien geboren sind, je nach den Umständen ebenfalls eingeweiht werden können. Die Formalitäten können hier und da leicht verändert werden, um sie zu Vaisnavas zu machen.“
(Srimad Bhagavatam 4.8.54 Erläuterung)

Der Einsatz von Priestern zur Durchführung von Einweihungen bei physischer Abwesenheit eines Gurus ist sicherlich nichts anderes als eine Änderung der „Formalitäten“. Diejenigen, die darauf bestehen, dass es sich um eine Änderung des Prinzips handelt, müssen angeben, was dieses Prinzip ist und wo es von Srila Prabhupada erklärt wird. Denn wenn man versteht was transzendentales Verstehen bedeutet, dann kann man diesen Vers aus dem CC verstehen:

„Wenn es keine Möglichkeit gibt, dem spirituellen Meister direkt zu dienen, sollte ein Devotee ihm dienen, indem er sich an seine Anweisungen erinnert. Es gibt keinen Unterschied zwischen den Anweisungen des spirituellen Meisters und dem spirituellen Meister selbst. In Abwesenheit sollten daher seine anweisenden Worte der Stolz des Schülers sein.“
(C.c. Adi 1.35 Erläuterung)

Bhaktivinoda Thakura schrieb auch eine kurze Strophe über den Einfluss, den ein Vaisnava (ein reiner Gottgeweihter) auch nach seinem „Ableben“ in dieser Welt hat:

„Wer sagt, dass Vaisnavas sterben, wenn du noch im Klang lebst, ist krank! Die Vaisnavas sterben, um zu leben, und die Lebenden versuchen, den heiligen Namen zu verbreiten!“

Während es für uns natürlich traurig ist, dass Srila Prabhupada von uns gegangen ist, können wir sicher sein, dass er niemals sterben wird, denn er „lebt immer noch im Klang.“ Wie er selbst sagte: „Ich werde niemals sterben. Ich werde für immer in meinen Büchern leben.“

In ähnlicher Weise zeigt das folgende Zitat, dass es keine feste Tradition geben kann, an die sich jeder acarya halten muss, da jeder acarya unterschiedliche spezifische Methoden anwenden kann, um Menschen zum Krishna-Bewusstsein zu bringen:

„Jeder acarya hat eine spezifische Methode, seine spirituelle Bewegung zu verbreiten, mit dem Ziel, Menschen zum Krishna-Bewusstsein zu bringen. Daher mag die Methode des einen acarya anders sein als die eines anderen, aber das letztendliche Ziel wird nie vernachlässigt.
(Caitanya Caritamrta, Adi 7:37)

3) MÄRCHEN-MYTHOS der Iskcon:

Wir folgen historischen Präzedenzfällen, und da wir keine Beweise dafür haben, dass es getan wurde (Einrichtung eines Ritvik-Systems), können wir es auch nicht tun.

DAS MÄRCHEN von uns zerstört:

Alle sind sich einig, dass Srila Prabhupada vor seinem Weggang ein Ritvik-System eingerichtet hat, darüber gibt es gar keinen Zweifel. Soweit wir wissen war das auch völlig einzigartig. Nach dieser Logik hätte das System also gar nicht eingeführt werden dürfen, da es vorher nicht erwähnt wird; dennoch akzeptiert sogar der GBC, dass Srila Prabhupada es eingeführt hat.
Es gibt keinen historischen Präzedenzfall dafür, dass ein Schüler eine Anweisung seines Gurus ablehnt, nur weil es keinen historischen Präzedenzfall gibt, daher leidet das ganze Argument an, auf sich selbst beziehende Zusammenhanglosigkeit.

4) MÄRCHEN-MYTHOS der Iskcon:

Der Acarya folgt immer in jeder Hinsicht der vergangenen Tradition und weicht niemals von ihr ab.

DAS MÄRCHEN von uns zerstört:

Srila Prabhupada hat dieses Axiom in keinem seiner Bücher gelehrt, noch hat er es befolgt, da er viele Dinge tat, die nicht traditionell waren (wie z.B. das Geben des Gayatri-Mantras per Tonband, das Einrichten eines Ritvik-Systems, Einweihung von Frauen usw.)

Die Einführung von formellen Einweihungszeremonien innerhalb unserer Schülernachfolge war eine Neuerung, die erst vor relativ kurzer Zeit von Srila Bhaktisiddhanta Sarasvati eingeführt wurde. Srila Prabhupada hat nie gesagt, dass wir Srila Bhaktisiddhanta ablehnen sollten, nur weil er mit der Tradition gebrochen hat.

Nach dieser Logik könnten Acaryas nur genau das tun und sagen, was schon vorher getan und gesagt wurde. Das ist ganz klar lächerlich.

Um dieses „Traditions“-Argument auch nur vernünftig zu diskutieren, müsste man zunächst eine vergleichende Studie durchführen, die genau zeigt, welches Einweihungssystem alle früheren Welt-Acaryas, die kurz nach dem Goldenen Avatar in früheren Kali-Yugas während des Mini-Goldenen Zeitalters erschienen sind, für ihre Missionen kurz vor ihrem Ableben hinterließen. Doch wir haben keine autorisierten Informationen, um eine solche Studie überhaupt zu beginnen.

„Nein. Tradition, Religion, sie sind alle materiell. Sie sind auch alle Bezeichnungen.“
(Srila Prabhupada Gespräch 13.3.75)

„Unsere einzige Tradition ist, wie wir Vishnu zufriedenstellen können.“
(Srila Prabhupada Vortrag 30.7.73)

DER ACARYA  ERSCHAFFT  DIE  TRADITION,  NICHT DAS  DIE  TRADITION,  DIE  ART  DES  PREDIGENS EINES  ACARYAS  ERSCHAFFT ! ! !

„Jeder acarya hat eine spezifische Methode, seine spirituelle Bewegung zu verbreiten, mit dem Ziel, die Menschen zum Krishna-Bewusstsein zu bringen. Daher mag die Methode des einen acarya anders sein als die eines anderen, aber das letztendliche Ziel wird nie vernachlässigt.“
( Caitanya-caritamrta-Erläuterung Adi 7.37)

„Außer Gott kann niemand die Grundsätze der Religion aufstellen. Entweder Er oder eine geeignete, von Ihm bevollmächtigte Person kann die Regeln der Religion diktieren.“
(Erläuterung , Srimad-Bhagavatam 1.3.43)

Märchen-Mythos der Iskcon: „Es kann nicht sein, dass Srila Prabhupada beabsichtigte, ein repräsentatives Einweihungssystem innerhalb der ISKCON zu betreiben, in dem er auf unbestimmte Zeit der diksa-guru blieb, da dies völlig gegen die Tradition verstößt.“

„Sri Caitanya Mahaprabhu sagte: „Sowohl die Höchste Persönlichkeit Gottes als auch Mein spiritueller Meister, Isvara Puri, sind völlig unabhängig. Daher ist weder die Gnade der Höchsten Persönlichkeit Gottes noch die von Isvara Puri irgendwelchen vedischen Regeln oder Vorschriften unterworfen.“
(CC Madhya 10.137)

Zerstört:

Srila Prabhupada hat mit Sicherheit ein System von Vertretern der acarya eingerichtet, das gibt sogar der GBC zu, und es gibt keinen Beweis dafür, dass er jemals angeordnet hat, damit aufzuhören. Srila Prabhupada hat nie gelehrt, dass ein Schüler aufhören kann, eine seiner Anordnungen zu befolgen, nur weil er denkt, dass sie vielleicht nicht „traditionell“ ist. In Bezug auf den spirituellen Meister besteht die „Tradition“, der wir folgen, darin, ihn als Vertreter Krishnas zu akzeptieren und dann zu tun, was immer er sagt:

„Jetzt hast du einen sehr guten Bereich. Organisiere es und es wird ein großer Gewinn sein. Keiner wird dich dort stören. Mache dein eigenes Gebiet und fahre fort ritvik zu sein und in meinem Namen zu handeln.“
(Srila Prabhupada an Hansadutta, 31. Juli 1977, Vrindaban)

„Die GBC sollten alle die anweisenden Gurus sein. Ich bin der einweihende Guru, und ihr solltet der unterweisende Guru sein, indem ihr lehrt, was ich lehre, und tut, was ich tue. Dies ist kein Titel, sondern ihr müsst tatsächlich auf diese Plattform kommen. Das will ich.“
(Srila Prabhupada Brief, 4. August 1975)

Ein Vertreter des Acarya-Systems steht nicht in der Sastra?

FALSCH ! Gleich hier unten der Beweis:

Es wird argumentiert, dass der Guru physisch auf dem Planeten anwesend sein muss, bevor einem angehenden Schüler die Einweihung gewährt werden kann, damit er den Schüler persönlich treffen und ihn prüfen kann. Dies ist in der Tat die traditionelle Methode, bei der der Guru und der Schüler für einen längeren Zeitraum zusammenkommen, um die Qualifikationen des anderen zu prüfen.

In der ISKCON war das System zur Erfüllung dieser Anforderung jedoch anders, wie Srila Prabhupada im Folgenden erklärt:

„In ähnlicher Weise müssen die Qualifikationen eines Schülers vom spirituellen Meister überprüft werden, bevor er als Schüler akzeptiert wird. In unserer Krsna-Bewusstseins-Bewegung ist die Voraussetzung, dass man bereit sein muss, die vier Säulen des sündigen Lebens aufzugeben – unerlaubten Sex, Fleischessen, Berauschungsmittel und Glücksspiel. Vor allem in den westlichen Ländern BEOBACHTEN wir zunächst, ob ein potenzieller Schüler bereit ist, die regulierenden Prinzipien zu befolgen. Dann wird ihm der Name eines Vaisnava-Dieners gegeben und er wird eingeweiht das Hare Krsna Maha-Mantra zu chanten, mindestens sechzehn Runden täglich. Auf diese Weise leistet der Schüler mindestens sechs Monate bis zu einem Jahr lang hingebungsvollen Dienst unter der Anleitung des spirituellen Meisters ODER seines Stellvertreters (anm. IHKM :RITVIK-PRIESTER, TEMPELPRÄSIDENT usw).“
(Caitanya-caritamrta, Madhya lila, 24:330, Erläuterung)

Diese Beobachtung diente, wie Srila Prabhupada oben sagt, dazu, zu sehen, ob der angehende Schüler die 4 regulativen Prinzipien befolgte, und wie Srila Prabhupada sagt, konnte diese Beobachtung entweder von Srila Prabhupada oder seinem Vertreter durchgeführt werden. In der Praxis wurde diese Beobachtung fast ausschließlich von seinem Vertreter (Ritviks) oder dem Tempelpräsidenten, durchgeführt, und in der Tat war dies das Standardsystem in der ISKCON von den frühen Tagen der Bewegung an.

Jemand trat einem Tempel bei, ein paar Monate später schickte der Tempelpräsident eine Empfehlung für die Einweihung, und der Gottgeweihte wurde auf dem Postweg eingeweiht, ohne Srila Prabhupada jemals physisch getroffen zu haben.

Schlußfolgerung

Alle der ursprünglichen 11 Schüler, die als Ritvik-Repräsentanten des Ācāryas in der oben erwähnten Direktive ausgewählt wurden, doch unautorisiert die Rolle von Diksha-Gurus annahmen, verließen anschließend die Bewegung unter skandalösen Umständen und fielen in grobstoffliche moralische Ausschweifungen herunter [Satsvarūpa fiel auch herunter]. Das ist für sich allein der Beweis für die Tatsache, daß die ursprüngliche Ersetzung von Śrīla Prabhupāda durch diese neuen Gurus nicht korrekt sein konnte. Und viele der Dutzende an Gurus, die später dazukamen, sind nicht besser gefahren, mit dem darauf resultierenden großen Verlust an Menschenkräften, Eigentum und Ansehen für ISKCON. All dieses Trauma, Erschütterungen und Verlegenheiten sind klarer Beweis dafür, daß es nicht möglich ist, daß die Gesellschaft die Anweisungen des unfehlbaren Ācāryas Śrīla Prabhupāda ausführte. Auch wenn nicht alle Gurus so unerhört handelten, so folgen doch nicht einmal die Besten von ihnen Śrīla Prabhupadas Anweisungen zu dieser höchst grundlegenden Angelegenheit. Daher stammt vieles an schlechten Nachrichten, die wir in der Presse finden, nur von dieser ursprünglichen Ungehorsamkeit gegenüber Śrīla Prabhupāda. Unser Erfolg im spirituellen Leben, und im besonderen ISKCONs Erfolg, kann nur durch striktes Befolgen der Anweisungen des Spirituellen Meisters kommen.

Wir haben sehr hart dafür gearbeitet, solche Tempel wie in Bangalore, Vrindavan, Kalkutta und Singapur aufzubauen und zu erhalten, und wir sind sehr darum bemüht, daß ISKCON als die glorreiche Institution wiederbelebt wird, die sie einmal war, vereinigt unter dem alleinigen und einzigen originalen einweihenden Guru Śrīla Prabhupāda.

Andernfalls wird die Zerrüttung und das Mißmanagement weitergehen, und das Schmerzlichste für uns ist, wenn die Leute Śrīla Prabhupāda für all den Schlamassel beschuldigen, wo er doch in Wirklichkeit ein Ritvik-System entworfen hat, das  so perfekt war.

Die Lage ist ernst, aber kann bereinigt werden, sobald wir Śrīla Prabhupādas Position als einweihenden Guru von ISKCON wiederbeleben und ihn ins Zentrum stellen – genau so wie er es angeordnet hat. Genau das tun wir als IHKM und versuchen unser Bestes um Srila Prabhupadas Hare Krishna Bewegung wieder im Original aufleben zu lassen.

Śrīla Prabhupādas Deutsche original Bücher können
von dieser Homepage kostenlos heruntergeladen werden:

http://www.prabhupada-books.de/